Tanztheater Wuppertal

In September 2022, Boris Charmatz will become the new director of Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, in order to launch, with [terrain], a new project between France and Germany.

"[terrain] is the project of a green, urban, choreographic institution, a [terrain] of art without roof or walls.
The Tanztheater Wuppertal must find its own new “terrain,” both symbolic and concrete, anchored in the territory, porous to the elements.
And I would like to formulate a wish here: to shape the first dance company firmly tied to the Franco-German project ; to embody the official partnership between the North Rhine-Westphalia and the Hauts-de-France, the region where I work today...
This is vital: Europe is not enough of a cultural Europe, even while the European community first started in our very territories with a coal and steel community after the war. There is a geological vein of coal that runs through Lens, Valenciennes.... and crosses the Ruhr. We share a common geological, social, aesthetic, and economic landscape. And, in Picardy, there are First World War trenches...
I want to strengthen this Franco-German connection, to develop partnerships and a decentralized European cooperation. In a new spirit, why not imagine that Pina Bausch’s work and our future work with Tanztheater Wuppertal are also part of France?"

Boris Charmatz, October 21, 2021


Boris Charmatz, neuer Intendant des Tanztheater Wuppertal ab September 2022
Ein Projekt deutsch-französischer Zusammenarbeit

"[terrain] ist das Projekt einer grünen, choreographischen, urbanen Institution, ein Kunst [terrain] ohne Mauern und ohne Dach.
Das Tanztheater Wuppertal muss ein neues « Terrain » finden, symbolisch wie konkret, in der Gegend verankert und durchlässig.
Und hier möchte ich einen Wunsch zum Ausdruck bringen, nämlich die erste Tanzcompany, eingebettet in ein deutsch-französisches Projekt, zu skizzieren; die offizielle Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und der Region Hauts-de-France, wo ich heute arbeite, zu verkörpern.
Es ist vital: Europa ist nicht ausreichend ein Europa der Kultur, die europäische Gemeinschaft hat in unserer Gegend begonnen, mit der Kohle und dem Stahl, nach dem Krieg.
Es gibt eine geologische Linie der Kohle, die von Lens über Valenciennes läuft...und das Ruhrgebiet quert.
Es handelt sich um eine gemeinsame, geologische, soziale, ästhetische, ökonomische Landschaft. In der Picardie finden sich noch die Gräben des Ersten Weltkrieges....
Ich habe den Wunsch, diese deutsch-französische Verbindung zu stärken, dezentrale europäische Partnerschaften und Kooperationen zu entwickeln.
Warum nicht darüber nachdenken, dass das Werk von Pina Bausch und die künftige Arbeit, die ich mit dem Tanztheater angehen werde, auch Teil Frankreichs werden, in einem neuen Geist?"

Boris Charmatz, 21. Oktober 2021

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